Stralsund Museum

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Auf Spurensuche in Stralsund…

Das Stralsund Museum wurde bereits 1858 als Provinzial Museum für Neuvorpommern und Rügen gegründet. Damit ist es das älteste Museum des Landes Mecklenburg-Vorpommern. Den Grundstock für seine heute so umfangreichen und kulturhistorisch wertvollen Sammlungsbestände bildete das Vermächtnis des ehemaligen schwedischen Generalgouverneurs Axel Graf von Löwen, der seine Kunstsammlung 1761 per Testament der Stadt Stralsund übereignete.

Seit 1924 werden die Museumsschätze im ehemaligen Dominikanerkloster St. Katharinen aufbewahrt und in unterschiedlichen Abteilungen präsentiert. So verfügt das Museum nicht nur über eine der umfangreichsten Sammlungen zur Ur- und Frühgeschichte der Region, deren unbestrittenes Highlight der Hiddenseer Goldschmuck ist, sondern hier findet der Besucher auch meisterliche Zeugnisse, die die Entwicklung der Stadt Stralsund von ihrer Gründung im Jahre 1234 an belegen. Neben sakralen Kunstwerken, gotischen Altären, mittelalterlichen Paramenten und liturgischem Gerät zeigt die Schausammlung Funde, die bei stadtarchäologischen Untersuchungen ans Tageslicht kamen. Ein besonders bemerkenswertes Schaustück ist hier der 1993 bei Ausgrabungen geborgene mittelalterliche Glasbecher. Aber auch Gemälde und Grafiken von Caspar David Friedrich und Philipp Otto Runge sowie prächtige Barockschränke und eine wundervolle Fayencensammlung sind reizvoller Bestandteil der ständigen Ausstellung im klösterlichen Ambiente. Regelmäßige Sonderausstellungen zur Bildenden Kunst ergänzen die Schausammlungen im Stralsund Museum.